VERA AWINO

ALTER: 16 Jahre

GEBURTSDATUM: 08.06.2002

SCHULE: ACHEGO GIRLS HOCHSCHULE

HEIMATDORF: ACHEGO

BERUFSWUNSCH: Sozialarbeiterin, Sängerin, Poetin

CHARAKTER:  Vertrauenswürdig, Herz am rechten Fleck, emotional intelligent

VERA HAT VIELE ZIELE IM LEBEN

Vera war schon als kleines Mädchen sehr selbstbewusst und liebeswert. Sie liebte es zu spielen und sich um anderen zu kümmern ohne sich ausnutzen zu lassen. Sie ist sehr umgänglich und unkompliziert. Laut Veras Lehrerin ist Vera diszipliniert, vertrauenswürdig und verantwortungsbewusst aber ihre akademische Leistung ist besorgniserregend. Leider sind ihre schulischen Leistungen unterdurchschnittlich, dennoch hat sie noch viele Möglichkeiten, sich zu verbessern, damit ihr Karriereplan erreicht werden kann. Vera ist optimistisch, dass sie an die Universität gehen wird um ihre Karriere als Sozialarbeiterin verfolgen zu können. Sie hat eine positive Einstellung zum Leben. Vera´s Gesundheit ist instabil. Bei ihr wurden Nierenprobleme diagnostiziert. Sie muss dauerhaft Medikamente einnehmen und ärztliche Untersuchungen im Krankenhaus wahrnehmen. Einen Teil der Arztkosten und Medikamente bezahlt derzeit die Sekundarschulversicherung die von der Regierung angeboten wird. Die finanzielle Situation zu Hause macht ihr große Sorgen. In den Schulferien wohnt sie bei ihrer Großmutter, die nicht für Vera aufkommen kann. Die Großmutter selbst ist auch schwach und krank. Deshalb ist Vera ebenfalls auf der Suche nach einem Paten oder einer Patin. Sie und ihre Oma brauchen finanzielle Unterstützung. Vera benötigt dringend Nachhilfeunterricht, der nicht vom derzeitigen Waisenhaus in Ogada getragen wird.

Aktueller Bildungsstand

Baby-Class 100%
Grundschule 100%
Hochschule 86%
Universitäti/Berufsausbildung

Vera stellt sich vor

Vera 2007
Vera mit Pflegemutter Jennipher 2011

MEINE GESCHICHTE

Hallo, mein Name ist Vera Awino und bevor ich ins Waisenhaus kam, wohnte ich dauerhaft bei meiner Großmutter. Ich war noch sehr jung und kann mich daher nicht an alles erinnern. Eines Tages kam Bruder Josef unsere Schule besuchen. Er war auf der Suche nach hilfsbedürftigen Kindern, welche er unterstützen wollte. Ich danke Gott, dass ich unter ihnen war. Er machte Fotos von uns und sagte, dass wir in sein Waisenhaus aufgenommen werden. Im Waisenhaus lernte ich neue Freunde kennen und wir beteten und spielten miteinander. Ich empfand eine tiefe Harmonie und Liebe unter uns Mädchen. Die Zeit im Waisenhaus war eine sehr schöne unbefangene Zeit. Ich lernte den Umgang mit den anderen und sah die Liebe von den Besuchern und Sponsoren, solch ein Projekt zu unterstützen.  Als das Waisenhaus geschlossen wurde, wurde die Schule nicht mehr wie zuvor bezahlt. Ich gab weiterhin mein Bestes in der Schule, jedoch ließen meine Leistungen ein wenig nach. Ich bekam nun nur noch die Note C.  . Nach der Schließung des Waisenhauses wurden wir voneinander getrennt und einige wie ich wurden ins Ogada Kinderheim verlegt, wo es mir nicht mehr gefiel. Ich weinte jeden Tag und vermisste das Waisenhaus. Die Zeit war sehr hart. Ich war allein mit Leuten, welche ich nicht kannte. In dieser Zeit verschlechterte sich meine schulische Leistung. Ich war so gestresst, dass ich mich und mein Leben fast aufgegeben hätte. Ich fühlte mich als Versagerin. Irgendwie kämpfte ich mich durch. Mittlerweile habe ich neue Freunde gefunden. Das neue Waisenhaus in dem ich mich jetzt befinde bezahlt meine Schule, Verpflegung und Unterkunft. Im Gegensatz zu meinen Schwestern (ehemaligen Waisenmädchen vom Br. Josef Waisenhaus)  ist meine Sekundarschule sicher und wird finanziert. Dennoch benötige ich auch für die Universität finanzielle Unterstützung und eine Patin oder einen Paten. Ich nehme meine Ausbildung sehr ernst und ich bin glücklich, dass ich durch Michaela, Br. Josef und Fabian meine Schwestern aus dem ehemaligen Waisenhaus wieder sehen durfte. In meiner Zukunft möchte ich Sozialarbeiterin werden, sodass ich anderen Leuten helfen kann. Mein Traumberuf ist jedoch Sängerin und Poetin zu werden. Ich liebe es zu singen und zu Texten und auch mein Gedichte vorzutragen. In den Schulferien wohne ich bei meiner Großmutter. Ihr vertraue ich, weil sie mich besser versteht als meine Freunde. Ich liebe die Natur, Gerechtigkeit, harte Arbeit und Kochen.

 

Gerne hätte ich einen Sponsor, welcher mich und meine Großmutter unterstützt,  sodass ich meine Ausbildung abschließen kann. Ich verspreche, dass ich sehr hart arbeiten werde, um einen Abschluss in der Schule zu erlangen. Ich werde Sie nicht enttäuschen.

Möge Gott Sie segnen

Herzliche Grüße

Vera Awino (2019)

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